Weiter ging es anschließend zum Monument Valley, welches durch seine imposanten Tafelberge mitten in der Wüste bekannt ist. Da diese Ebene zum Navajo-Land gehört, wird dieses Gebiet nicht durch den National Park Service, sondern durch die Indianer selbst verwaltet. Aus diesem Grund muss auch hier eine Eintrittsgebühr von 20$ bezahlt werden, bevor man in das Visitor Center gelassen wird. Schon von hier aus kann man die „Steinblöcke“ gut sehen. Über eine unbefestigte Straße sind wir anschließend zu den Felsen hinunter gefahren.

Das Fahren ist hierbei nicht ganz ohne, da die Straße kaum gewartet wird. Interessanterweise gibt es aber keine Einschränkungen bezüglich der Fahrzeuge, die dort fahren dürfen. Das wird insbesondere an einer recht sandigen, steilen Stelle zum Problem, da diese gerade für normale PKW und Minivans eine große Herausforderung darstellte. Für unseren 4Runner war das natürlich keine Schwierigkeit, aber es ist verwunderlich, dass die Straße für Autos ohne notwendige Bodenfreiheit überhaupt frei gegeben ist. Auch abgesehen von der sandigen Stelle existieren viele steinige und mit heftigen Schlaglöchern versehene Straßenabschnitte. Da Amerikaner ja bekanntlich gerne andere Leute oder Unternehmen verklagen, ist es verwunderlich, dass hier noch nichts der Gleichen passiert ist.

Als weiteren Aussichtspunkt auf Monument Valley bietet sich der Muley Point an. Dieser liegt zwar 30km nördlich des Valleys, was auf Grund der Größe der Felsen aber kein wirkliches Problem darstellt. Der Muley Point liegt am Ende der 500 Höhenmeter überwindenden Staubstraße „Mogi Dugway“ auf einem exponierten Canyonvorsprung. Von dort aus hat man wunderschöne Ausblicke sowohl auf Monument Valley als auch auf die Glen Canyon National Recreation Area und den Gooseneck State Park. Schönerweise kann man dort außerdem wild und gratis zelten und somit einen schönen Sonnenunter- und -aufgang erleben (oder ihn auch gemütlich verschlafen, so wie wir).