Um nicht nur Bögen wie im Arches National Park, sondern auch Brücken zu sehen, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Natural Bridges National Monument. Diese Brücken werden nicht wie die Bögen durch Erosion durch Frost und Wind, sondern durch Erosion durch Wasser gebildet. Deshalb liegen sie auch alle in der Nähe größerer Canyons.

Der Park beinhaltet hauptsächlich drei große Brücken, welche besichtigt werden können und einige kleinere weiter ab vom Weg. Die Sipapu Bridge ist die zweit größte natürliche Brücke in den USA (die größte Brücke, Rainbow Bridge, liegt leider weit ab von jeglicher Zivilisation oder Straße in der Glen Canyon National Recreation Area). Mit einer Spannweite von 82m und einer Höhe von 67m ist sie selbst vom Aussichtsspunkt sehr imposant.

Die Kachina Bridge ist die jüngste der drei Brücken und ist deshalb noch recht dick und massiv. Die älteste Brücke, Owachomo Bridge, ist hingegen sehr filigran und elegant.

Die Brücken lassen sich schon von den jeweiligen Viewpoints aus gut und bequem betrachten. Kurze Wanderwege führen außerdem unter die jeweiligen Bögen, da an dem Tag allerdings der Wind sehr heftig war, sind wir dort nicht mehr hin gelaufen.