Die letzten paar Tage unseres USA-Aufenthalts haben wir noch einmal in Las Vegas verbracht. Natürlich ging hier viel Zeit fürs Packen drauf, allerdings war es auch eine größere Herausforderung, unser Zelt wieder halbwegs sauber zu bekommen.

Unsere Abende haben wir einmal nochmal am Strip verbracht, wo wir unser letztes Bargeld in verschiedene Glückspiele gesteckt haben, allerdings nix gewonnen haben.

An unserem letzten Abend haben wir noch die Fremont Street, also die Altstadt von Las Vegas besucht. Diese Straße ist so alt wie die Stadt selbst und war lange Zeit das Zentrum allen Vergnügens in der Stadt. Hier befinden sich einige der bekanntesten Casinos und Hotels in Las Vegas. Mittlerweile ist Straße ebenfalls durch die Fremont Street Experience bekannt. Dies ist eine bis zu 27m hohe und 450m lange, fünf Blocks umfassende gewölbeförmige Kuppel aus LED-Anzeigetafeln. Bei Dunkelheit werden darauf stündlich Shows vorgeführt. Zudem gibt es 3 Bühnen, auf denen gratis Live-Shows stattfinden. Eine weitere große Attraktion ist „SlotZilla“, eine auf zwei Ebenen konzipierte Seilbahn, welche unter der Kuppel entlang läuft. Hierbei kann man entweder gut 500m in knapp 35m Höhe wie Superman entlang fliegen oder doch nur auf einer Art Sessellift für knapp 300m auf 24m Höhe. Beides haben wir aber erst mal auf Grund des hohen Preises nicht gemacht. Alles in allem ist die Fremont Street zwar etwas älter als der Strip, allerdings sehr gepflegt. Im Gegensatz zum Strip ist auch auf der Straße einiges geboten und man muss nicht zwangsläufig in ein Casino gehen um etwas zu erleben.

Eine weitere interessante Sache, die wir in Las Vegas erlebt haben, war Regen. Mitten am Nachmittag hat es auf einmal angefangen, für ca. eine halbe Stunde heftig zu regnen. Das führte zunächst zu einer Abkühlung, später aber lediglich zu einer wesentlich höheren Luftfeuchtigkeit. Ein paar Stunden später kam dann in der Nähe unseres Hotels eine Sturzflut an und eine Straße wurde überschwemmt.