Unser Flug aus Las Vegas hat uns direkt nach Vancouver gebracht – und damit erst mal erfrieren lassen…Es hat hier so ca. 24°C, was natürlich ein ganzes Stück kälter ist als die 40°C in Nevada.

Zunächst haben wir uns natürlich wieder ein Auto abgeholt. Diesmal allerdings bei AVIS. Hier haben wir einen Ford Fusion (wird in Europa als Mondeo vermarktet) als Limousine bekommen. Dieser bietet leider weniger Platz als unsere Autos in den USA, aber trotzdem sollten alle unsere Sachen rein passen.

Auf unserer Reise vor zwei Jahren haben wir Vancouver schon einmal besucht. Auch jetzt präsentiert sich die Stadt sehr grün (farblich und umweltbewusst) und modern.

An unserem ersten Tag hier sind wir ca. 20km in der Innenstadt mit Mietfahrrädern durch die Gegend gefahren. Hierbei sind wir zunächst um Stanley Park gefahren, eine Halbinsel im Norden der Stadt. Dieser hat uns schon vor zwei Jahren sehr gut gefallen, weshalb wir auch dieses Mal die Fahrt sehr genossen haben. Als Belohnung für die Anstrengung haben wir uns auch erst mal frisch gepflückte Blaubeeren von einem Marktstand geholt und auf der Kaimauer genossen.

Diesmal wollten wir uns auch das historische Gastown-Viertel mit seiner berühmten Dampfuhr nicht entgehen lassen. Dieses Viertel ist mit seinen vielen alten, herausgeputzten Backsteingebäuden und Blumen sehr hübsch anzuschauen. Schönerweise sind wir dort auch noch spontan über das tollte Restaurant „The Flying Pig“ gestolpert und haben endlich mal wieder sehr leckeres Essen, insbesondere frischen Fisch, genossen.

Da wir bei unserem letzten Besuch aus Versehen einfach am Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden in China Town vorbei gelaufen sind, wollten wir dieses Mal einen Besuch dort nachholen. Hier haben wir einfach ein wenig die Ruhe genossen und uns einiges über die Gestaltung des Gartens und seine traditionelle Symbolik erklären lassen. Der Garten ist besonders durch seinen Kontrast zwischen den grauen Steinen und den grünen Pflanzen sehr hübsch.

An unserem zweiten Tag in der Stadt hat uns Kanada leider gleich mit seinem typischen Regenwetter begrüßt, weshalb wir es etwas ruhiger haben angehen lassen.