Nach unserer Tour über den Sea to Sky Highway wollten wir ursprünglich das Bella Coola Valley ansehen. Da in British Columbia aber im Moment viele Feuer wüten, und die Straße dorthin gesperrt war, hatten wir uns als Alternative eine längere Tour nach Edmonton überlegt.

In Edmonton selbst gibt es nicht allzu viel Sehenswürdigkeiten. Die Innenstadt besteht im Wesentlichen aus Hochhäusern, wie jede amerikanische Stadt ist dort jedoch nicht viel Leben. Hier haben wir uns nur ein nur die Art Gallery of Alberta von außen angeschaut wegen ihrer tollen Architektur. Mehr als in der Innenstadt, bzw. alles was das Shopping-Herz begehrt, findet sich in der West Edmonton Mall, dem größte Einkaufszentrum Nordamerikas (etwa dreimal so groß wie das CentrO in Oberhausen). Hier haben wir knapp einen Tag verbracht, sind in der Mail herum geschlendert und haben uns ein paar neue Kleidungsstücke gegönnt.

Leider fielen die restlichen Tage in Edmonton etwas ins Wasser, da uns eine größere Gewitterfront heimgesucht hat. Der mitgeführte Hagel hatte auf einer Autobahn sogar Blitzeis entstehen lassen (bei 20°C Außentemperatur), was uns unangenehm (aber nicht weiter tragisch) überrascht hat.

Ebenfalls in der Nähe von Edmonton gelegen ist außerdem der Elk Island National Park. Hier ist landschaftlich nichts herausragendes zu entdecken, da er hauptsächlich aus einer Hügellandschaft mit zahlreichen Seen und Sümpfen besteht. Diese Landschaft soll angeblich viele Bisons beherbergen. Leider haben wir uns einen der regnerischen Tage für unseren Besuch im National Park ausgesucht und anscheinend hatten die Bisons auch keine Lust, bei diesem Wetter aus dem Wald zu kommen. Deshalb bekamen wir entgegen aller Voraussagen dort keine dieser schönen Tiere zu Gesicht.

Um uns vor dem doofen Regen zu verstecken, haben wir uns an einem Abend ins Kino in den Film „The Big Sick“ geflüchtet. Diese Komödie läuft in Deutschland voraussichtlich erst ab November.